FC Bayern | 19.02.2019 | English | Español

Stimmen zum Pokal-Achtelfinale

„Es war ein hartes Stück Arbeit“

„Es war ein hartes Stück Arbeit“, wie auch Niko Kovac nach dem Spiel zugeben musste. Im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Hertha BSC musste der FC Bayern über 120 Minuten gehen, um die nächste Runde zu erreichen. Kingsley Comans Treffer in der 98. Minute sicherte dem Rekordchampion den knappen 3:2-Erfolg und damit den Einzug ins Viertelfinale. Dennoch zweifelte am Ende niemand an der Rechtmäßigkeit des Bayern-Sieges: „Wir haben verdient gewonnen“, zog Niklas Süle sein Fazit.

Die Stimmen zum Spiel im Überblick

Niko Kovac: „Es war ein hartes Stück Arbeit. 120 Minuten wünscht sich keiner, aber wenn man dann gewinnt, ist man glücklich. Hertha hat mit neun, zehn Mann verteidigt. Da ist es nie einfach. Es war ein wichtiger Sieg. Eine englische Woche mit einer Niederlage zu beginnen, ist nie ratsam. Gerade in München, wo man Titel holen und viele Spiele gewinnen muss. Mal schauen, was die Auslosung bringt.“

Serge Gnabry: „Die Freude überwiegt. Der Pokal ist immer schwierig. Hertha hat gekämpft bis zum Ende. Wir sind stolz, dass wir weiter sind. Wir lagen 0:1 zurück und haben das Spiel gedreht. Dann kommt wieder der Ausgleich. Aber wir hatten das Spiel in der Hand und haben alles reingeworfen. Es war ein unnötiges Gegentor, aber das passiert jedem einmal.“

Niklas Süle: „Wir haben uns gleich einen eingefangen, aber direkt die passende Antwort darauf gegeben. Wir sind heute als Team gut aufgetreten, haben danach kaum noch eine Chance zugelassen. In Berlin ist es nicht einfach. Die stehen kompakt und hauen viele lange Bälle, da mussten wir uns erstmal durchtanken. Die mannschaftliche Geschlossenheit hat viel ausgemacht in der Verlängerung. Wir haben immer noch mit viel Ruhe von hinten herausgespielt. Wir haben es uns hart erarbeiten müssen, aber wir haben verdient gewonnen!“

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): „Ich glaube, dass wir eine ordentliche Partie abgeliefert haben. Bis auf die Phasen, wo wir uns nicht befreit haben. Die Mannschaft hat Gnabry und Coman lange neutralisiert, als Ribéry dann kam, haben wir das nicht mehr hinbekommen. Beim dritten Tor haben wir schlecht verteidigt. Bayern hat heute aber auch gut gespielt. Wir haben taktisch das Maximale rausgeholt, ich kann der Mannschaft keinen großen Vorwurf machen. Sie hat gut gekämpft. Wir sind noch nicht so weit, in so einer Situation Bayern zu schlagen.“

Davie Selke (Hertha BSC): „Natürlich bin ich froh über mein Tor gegen dominante Bayern. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Wir mussten unsere Umschaltmomente nutzen. Es war ein anstrengendes Spiel und wir haben alles reingeworfen. Wenn man gegen Bayern gewinnen will, braucht man einen perfekten Tag.“